Bands

Gnigler

Jakob Gnigler – Tenorsax, Philipp Harnisch – Altsax, Alex Kranabetter – Trompete, Simon Frick – E-Geige, Judith Ferstl – Kontrabass, Niki Dolp – Drums

Das 2013 vom jungen österreichischen Saxophonisten Jakob Gnigler gegründete Sextett hat sich eine eigene musikalische Welt geschaffen, die voll von nicht Erwartbarem und Unvorhersehbarem steckt. Individuum versus Kollektiv, Komposition versus Improvisation, Hörgewohnheit versus künstlerische Intention – allerorten werden Gegensätze zelebriert, Denkschablonen hinterfragt, Hierarchien umgedreht.
Was bei diesen musikalischen Bodenerosionen, Verwerfungen, Plattenverschiebungen entsteht, ist nicht experimentelle Kammermusik, nicht (Free) Jazz, nicht Neue Musik. Sondern alles zusammen. Die Musiker von Gnigler sagen: »Wir spielen, ohne von der Frage des Dürfens, Müssens und Sollens beherrscht zu werden.« Oder, noch exakter formuliert: »Die beiden Aussagen ›Nichts passiert‹ und ›Alles passiert‹ halten sich die Waage.«
Schlussendlich weiß also niemand, was kommen wird. Gut so.

 

Pneuma

Christine Gnigler – Blockflöte, Jakob Gnigler – Saxophon, Robert Pockfuß – E-Gitarre, Bernhard Höchtel – Tasten

Wenn man
die Gewohnheit vergessen hat,
der Bequemlichkeit überdrüssig geworden ist,
die Form zerbrochen, deren Inhalt verschüttet hat,
sich in den eingefahrenen Wegen verfahren, den Hof schon längst verlassen hat
und sich schließlich außerhalb einer Umklammerung positioniert,
was dann?

Das EnsemblePneumahat sichganz der komponierten, zeitgenössischen Musik verschrieben. Das ist soweit nichts Ungewöhnliches.
Ungewöhnlich ist aber die Besetzung: Blockflöte und Saxophon, zwei Instrumente, die erstaunlich gut miteinander harmonieren, dazu eine E-Gitarre samt Effektgeräte-Armada und ein Flügel.
Ungewöhnlich, und dabei viel entscheidender als die Instrumentation, ist die Herangehensweise der Musiker: Großteils von der Improvisationsmusik kommend, kümmern sie sich sehr um die Gleichverteilung von individueller Umsetzung und kompositorischer Vorgabe.
Die Stücke, allesamt für das Ensemble und somit den Musikern auf den Leib komponiert, sind zwischen rhythmischer Akrobatik und akribischer Klangforschung angesiedelt, zwischen wohlwollendem Perfektionismus und latent provokantem Nonkonformismus. (Pressetext)

P:Y:G

Robert Pockfuß – E-Gitarre, Alex Yannilos – Drums, Jakob Gnigler – Tenorsax

Impro – Trio zwischen Ordnung und Unordnung geordneter und ungeordneter Klänge.

Sonstige Bands und erwähnenswerte Besetzungen und Kollaborationen

Trio mit Angelica Castello und Susanna Gartmayer

P:Y:G – Chor

Zier&Gier

GIS-Orchester

Vienna Improvisers Orchester

The Strangers – Setzkasten

Valentin Duits Trabanten

Octopus Collectiv

Auftritte mit Thomas Berghammer, Michael Fischer, Gigi Gratt, Dario Fariello, Didi Kern, Elisabeth Flunger, Alessandro Viccard, Oliver Steger, Paul Skrepek, Naoto Yamagishi, Adrian Asling Selius, Yumiko Yoshimoto, Orchester 33 1/3, Ensemble Sirenen Operntheater.etc.